Archiv der Kategorie: Bergsport

Steinernes Meer – Ersatzprogramm Sensengebirgsüberschreitung, östlicher Teil

Wetterbedingt musste das Programm leider geändert werden. Gestartet wurde beim Parkplatz im  Rettenbachtal.   Den Bach entlang zum Mehlboden und in SO-Richtung  steil ansteigend zur verfallenen Mayralm. Immer auf der Suche nach den wegweisenden „Stoanmandln“, gings in Richtung Mayrwipfel und Brandleck. Die beiden Gipfel ließen wir rechts liegen. Unser Weg führte durch den lichten Wald, vorbei an einem riesigen Schacht (Durchmesser ca. 15m  ), dann  auf den Kamm und weiter zur Wagenschartenspitze und zum Gipfel des Gamsplans.  Die Mittagspause war redlich verdient.  Nach kurzem Abstieg kamen wir auf den „Normalweg“ vom Rettenbachtal, den Budergrabensteig. Der Gipfel des Hohen Nock war ca. 30 min. entfernt. Durch die weit fortgeschrittene Tageszeit  entschieden wir uns aber für den Abstieg ins Tal.  Die Gämsen und wir…., mehr Begegnungen hatten wir nicht während der Bergtour durch den Nationalpark. Die Verhältnisse waren eigentlich recht brauchbar, nass wurden wir zumindest nicht von oben und beim Abstieg kam zeitweise die Sonne durch. Mit 6 Std. im Aufstieg und 3 Std.  im Abstieg war es eine lange, aber sehr interessante Tour.

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Bergtouren im Berchtesgadner Land

Bilder – Aufgrund der angekündigten Wetterlage starteten wir den Aufstieg zur Blaueishütte mit etwas bedrückter Stimmung. Da es aber nur bei Nieselregen blieb, machten wir uns nach einer kurzen Mittagsrast auf zu unserem Tagesziel, die Schärtenspitze (2153 m). Die gute Stimmung kehrte zurück, da wir am Gipfel mit einem Sonnenfenster und nach dem Abstieg zur Hütte mit dem weltbesten und größten Kuchenstück (Mohn-Pfirsich-Käsekuchen)  belohnt wurden. Zeitig in der Früh brachen Berni und Hannes auf, um das am Vortag wegen der Schlechtwetterlage zurückgelassene Kletterequipment vom Auto zu holen (Zusatzgehzeit von ca. 2,5 Std. und ca. 900 hm). Nur wenige Minuten später wurde unsere Gruppe vervollständigt, da auch Wolfi die Blaueishütte erreichte. Dort trennten sich unsere Wege. Unsere Kletterjungs nahmen sich die Kletterroute „Durchs Fenster zum Weg (5) vor. Leider war der Fels durch den Regen am Vortag zu nass, sodass vorzeitig abgebrochen werden musste. Der Rest der Truppe machte sich auf den Weg, um den Hochkalter zu überschreiten. Der Aufstieg erfolgte über den „Schönen Fleck“  – „Rotpalfen“ – „Kleinkalter“, bis nach 3 Std. Gehzeit endlich der 2608 m hohe Hochkalter erreicht wurde. Eine wunderschöne Gratwanderung im max. Schwierigkeitsgrad II. Danach ging es hurtig über die riesigen Geröllfelder über´s Ofental ins Klausbachtal, im Nationalpark Berchtesgaden, wo sich die ganze Truppe bei Kaffee und Kuchen und Bier wieder vereinte. Die 2. Nacht verbrachten wir in der Stadt Salzburg, mit einem langersehnten Besuch im Müllner Bräu. Nach einer langen Diskussion über das Tagesziel für Sonntag,  wurde der ursprünglich geplante Hochthronklettersteig wieder aufgegriffen – Gott sei Dank!  Hannes und Berni fanden auch dort eine Kletterroute, die (alte) Südwand (4). Beim gemeinsamen Zustieg überholte uns bei der Scheibenkaser Alm ein älterer, sehr erfahren aussehender Bergsteiger mit Krücken, der die Südwand ursprünglich ohne Seil durchsteigen wollte, jedoch wegen der Nässe bedenken hatte. Da unsere Jungs gut ausgerüstet waren, war die Idee zu einer Dreierseilschaft schnell geboren. Wer hätte sich zu diesem Zeitpunkt gedacht, dass es sich bei diesen älteren Herren um einen ausgebildeten Berg- und Schiführer und  um einen der drei Erstbesteiger des Nanga Parbat (Diamir-Flanke – 1962) handelte. Somit erlebten unsere Kletterjungs ein paar spannende und lehrreiche Stunden mit Anderl Mannhardt. Währenddessen stiegen wir über den anspruchsvollen Klettersteig zum Hochthron auf. Ein besonderes Erlebnis war der Abstieg über die Mittagshöhle und die gemütliche Rast auf der Scheibenkaser Alm. Resümee des Wochenendes:  Wir waren hoffentlich nicht zum letzten Mal im Berchtesgadener Land. Dort gibt´s noch einige schöne Fleckerl zu erkunden.
Text: Vera und Doris

Wanderung auf den Zuckerhut

Bilder – Bei gefühlten 40 °C ließen sich einige Naturliebhaber nicht davon abhalten, den Zuckerhut in Grünau zu besteigen. Eine kurze, aber landschaftlich sehr schöne Wanderung, die nur weiterzuempfehlen ist. Die beworbene Narzissenwiese blieb uns leider verwährt. Vermutlich kamen wir heuer um ein bis zwei Wochen zu spät.
Text: Doris; Fotos: Waldi

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Bergtour Seespitz/Stubwiesalm

Bilder – 23 Berghungrige Naturfreunde machten sich in der Früh auf den Weg zum Gleinkersee. Aufsteig über Jägersteig am Seespitz. Nach einer gemütlichen Gipfelrast suchten wir uns den Weg über die Stubwiesalm zur Dümlerhütte, deren neue Hüttenwirte wir natürlich kennen lernen mussten. Nach anfänglichen Start- schwierigkeiten ist jeder aber dann bestens bedient worden und wir konnten ALLE wieder gut gestärkt den Weg ins Tal antreten. Alles in allem eine schöne Gschicht, mit einer sehr disziplinierten Gruppe  😀
Text: Reisinger Karl;  Fotos: Dutzler Doris, Haslinglehner Günter

Wanderung Schwarzberg – 9. Mai 2018

Bilder – Zehn Teilnehmer unserer älteren Generation starteten unter der bewährten Leitung von Sepp Gschwandtner die Wanderung  in Dambach.  Der Rundweg führte über den Schwarzenberg und die Hertlerwiese. Nach einer Gehzeit von 2 ¾ Stunden war der Ausgangspunkt wieder erreicht und im Gasthaus Rieglwirt ließen alle Teilnehmer den  Tag gemütlich ausklingen.

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Abschlusstour Herndleck/Posthütte, 7. bis 8. Oktober 2017

Bilder – Auf der Grünburger war wahrscheinlich schon jeder Wanderer. Aber wer ist von zu Hause losmarschiert? Unser Saisonabschluss startete am Freibad Parkplatz. Per Pedes gings weiter nach Hausleiten, Wallern (Labstelle), Güterweg Haagen (Labstelle), Abzweigung Grünburg bis wir mittags den Gasthof Sandner Linde erreichten. Nach einer Stärkung setzten wir unseren Weg fort zur Riegler Seff und weiter bis zum Herndleck. Nach zurückgelegten 18 km  kamen wir um ca. 16.30 Uhr bei der Posthütte, unserem Tagesziel an. Tourguide Wolfgang hat einen lecker Schweinebraten mit Knödel und Krautsalat für uns organisiert. Trotz Nieselregen und Nebel machten wir uns am Sonntag auf den Weg zur Grünburger Hütte. Wo wir bereits von unserem Obmann Johann und Pauli begrüßt wurden.
Teilnehmer: 14 Personen

Klettersteig Totes Gebirge-Almtal

Bilder -Bei besten Wetterverhältnissen starteten wir unser Wochenende beim Almtalerhaus und machten uns auf den Weg zur Welser Hütte, unserem 1. Etappenziel. Nach einem gemütlichen Abend mit gutem Essen wurde zu nicht all zu später Stunde das Lager bezogen. Es wartete ja ein sehr anspruchsvoller Tag auf uns. Am Samstagmorgen verabschiedeten wir uns zeitig von der Welser Hütte und stiegen auf in Richtung Schermberg. Unsere Route führte uns über den Tassilo Klettersteig, mit einem großartigen Ausblick in die umliegende Alpinlandschaft. Ein Wechsel von kurzen, schwierigen Passagen mit leichten Abschnitten, sowie auch einigen kurzen Gehstrecken, machten den Klettersteig sehr abwechslungsreich.  Nach einer kurzen Gipfelrast stiegen wir am Normalweg in Richtung Pühringer Hütte ab.  Immer wieder staunend über die gigantische Karstlandschaft des Toten Gebirges  setzten wir unsere Tour entlang des Ausser Weges bis zum Rotkögelsattel fort.  Dort wartete bereits die nächste  Herausforderung auf uns, die Überschreitung des Rotgschirr (2246 m) über den Südgrat. Der Gratanstieg, in direkter Linie, war nichts für schwache Lungen. Doch wir wurden für die Strapazen beim Anstieg schnell belohnt.  Immer wieder Ausschau haltend nach dem besten Weg, setzten wir die Gratwanderung  fort. Kurz vor dem Gipfel kletterten wir über die letzte Scharte ab und stiegen am Normalweg zum Gipfel hinauf. Dort mussten wir zur Kenntnis nehmen, dass der Wetterbericht leider wieder mal richtig lag, die ersten Nebelschwaden zogen vom Tal herauf. Das schlechte Wetter für Sonntag kündigte sich bereits an. Bis zum Erreichen der Pühringer Hütte stand uns noch ein 1,5 stündiger Abstieg bevor. Wir staunten nicht schlecht, als wir mit Musik empfangen wurden. Die Pühringer Hütte feierte den 90. Geburtstag und wir waren mit dabei. Von unserer geplanten Sonntagstour, die Almtaler Sonnenuhr, mussten wir uns leider verabschieden. Und so stiegen wir anfangs nur bei Nieselregen, der immer stärker wurde, über den Sepp-Huber-Steig zum Almsee ab.
Danke an Johann, der diese tolle Tour für uns ausgesucht hat und leider nicht dabei sein konnte. Alles Gute, nächstes Jahr möchten wir nicht wieder auf dich verzichten müssen.
Teilnehmer: 9 Personen
Fotos: Heinz, Doris, Tom, Flocki

Wanderung Hirschwaldstein, 30. April 2017

Bilder – Unsere erste Frühjahrswanderung starteten wir beim Feuerwehrhaus in Altperstein. Ein Rundkurs führte uns vorbei am Hungerturm bis zum Gipfelkreuz des Hirschwaldsteins (1 095m). Dort genossen wir den herrlichen Ausblick ins Kremstal und die wärmenden Sonnenstrahlen. Beim Abstieg Richtung Eustachiuskreuz war Vorsicht geboten. Durch den relativ matschigen Weg, legte mancher Wanderer eine unfreiwillige Rast am Wald- und Wiesenboden ein, und jede Menge Schneebälle flogen durch die Luft. Am Weg zur Burg entdeckten wir einen fix und fertig vorbereiteten Maibaum. Leider dauerten unsere Überlegungen, wie wir den Besitzer des Baumes etwas ärgern könnten zu lange. Bevor wir zur Tat schreiten konnten, bog bereits das Feuerwehrauto der FF Michldorf um die Kurve, um den Baum abzuholen. Wir setzten unseren Weg fort und machten noch einen kurzen Einkehrschwung in der Burgtaverne, bevor wir wieder unseren Ausgangspunkt erreichten.
Teilnehmer: 26 Personen