Alle Beiträge von johann.h

Schneeschuhtour Eisernes Bergl

pc300051Gerade noch rechtzeitig kam der Schnee, dafür aber reichlich. Zusammen mit den prächtigen Wetter ergab sich eine  Schneeschuhtour durch eine herrliche Winterlandschaft. Das Ziel der 14 Teilnehmer war das Eiserne Bergl. Vom Parkplatz hinter dem Phyrnpass stiegen wir zu den Hintersteineralmen auf. Quer durch das Almgebiet, leicht ansteigend den Bach entlang und durch den lichten Hochwald bis zur Burgstall Jagdhütte auf 1600m. Da wir aufgrund des vielen Schnees langsamer vorankamen wie geplant, erklärten wir die Jagdhütte zum Ziel. Nach gemütlicher Jausenpause gingen wir noch eine kleine Runde im Hochwald und stiegen dann wieder zu den Almen ab.

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Jugendwochenende

P7041212Bilder – Für das Jugend-wochenende haben wir uns ein perfektes Wetter ausgesucht – was jetzt, 6 Wochen später, im Nachhinein gesehen nicht wirklich schwer war. Am ersten Tag begingen wir einen Teil des Weißenbaches. Eine einsame und lohnende Bachwanderung in herrlicher Umgebung mit Abseil und Sprungpassagen, natürlich nur wer wollte. Richtig aufgewärmt haben wir uns wieder beim Elisabethsee. Der dortige Campingplatz war auch unser Nachtquartier. Frisch gestärkt vom reichlichen Frühstück begingen wir den talnahen Klettersteig in Hinterstoder – Poppenberg. Ein doch recht kräftefordernder, jedoch nicht allzulanger Steig, der vormittag zum Glück noch im Schatten lag. Rechtzeitig zu Mittag waren wir wieder am Elisabethsee, um das Wochenende mit einem Badenachmittag ausklingen zu lassen. Ein bewußt sehr “ einfach“ gehaltenes Wochenende, das nicht zuletz genau deshalb in Erinnerung bleiben wird.

Erntedankfest 2014

P9280697Bilder – Da Petrus muaß a Sierninga gwen sei “ – so ähnlich heißt es in einem Lied. Und langsam glaube ich das auch. Wieder ein Erntedankfest bei prächtigem Wetter, wieder viele Leute und wieder gute Stimmung. Dazu haben auch wir von den Naturfreunden beigetragen. Unser Erntewaagen ist diesmal wirklich gut gelungen. Ich habe viel Lob bekommen, dass ich hier auch weitergeben möchte. Dieser Holzstoß diente später als Preis für den Gewinner beim „Wettnagel“. Dieser Bewerb ist auch ganz gut angenommen worden. Die vielen Gäste wurden von uns wie gewohnt gut bewirtet. Ich denke wir konnten uns einmalmehr als aktiver Verein präsentieren und darüberhinaus auch einiges an Geld verdienen, um kommende Veranstaltungen zu finanzieren. Ein Fest, dass für uns mit Arbeit verbunden ist, aber in erster Linie doch ein recht geselliger Tag. Einen herzlichen Dank an all Jene, die geholfen haben das Erntedankfest wiederum in dieser Qualität auszurichten.
Liebe Grüße – Johann Haider

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Schitour Eiskar – Kl. Pyhrgas

25Die “ 3 Königs Schitour“ führte uns ins Eiskar – Kl. Pyhrgas.-Bilder
Heuer waren bei prächtigem Wetter aber 7 Könige unterwegs. Vom Parkplatz beim letzten Bauer im Tal mussten wir die Schi kurz tragen, bevor über Wiesen und lichterwerdendem Wald ins hintere Winklerkar kamen. Über eine steilen Hang ging es ins Eiskar. Ein wirklich beeindruckender Kessel – echt alpiner Charakter. Am Ende des Kessels die immer steiler werdende Flanke hinauf bis zum Schidepot. Von dort gingen wir in einer schmalen, steilen ( 50 -55° ) Rinne zum Grat und zum Gipfel des Kl. Pyhrgas ( 2029m). Steigeisen und Pickel waren sehr hilfreich. Die Abfahrt gestaltete sich eher durchwachsen. Oben war die Sonne schon wieder weg, dadurch hat es angezogen. Die Einfahrt ins Winklerkar recht gut, die Ausfahrt über die Wiesen sehr hart.
Aufstieg 4h – 1100 Hm / wirklich beeindruckende alpine Tour bei prächtigen Wetter.

Schneeschuhtour Raidling

IMG_5028Trotz der nicht wirklich berauschenden Wetterprognose haben sich 8 Leute gefunden um den Schnee zu suchen.-Bilder
Und wir haben ihn tatsächlich auch reichlich gefunden. Vom Parkplatz Schönmoos (1020m) schon auf Schnee, über die Langpoltenalmen, an der Südseite des Raidling entlang ( Grazer Steig – war gut zu begehen ) bis zum Hochpateau der Hochmölbinghütte. Nach verdienter Rast gingen wir über den Rücken des Raidlings zum Gipfel ( 1911m )und die andere Seite wieder Richtung Liezener Hütte hinunter. Diese Überschreitung war Schneeschuhehen nach meinem Geschmack. Weglos, im Freien Gelände mit spanendem „Abfahrtslauf“ zur Liezener Hütte. Glücklicherweise war die Hütte bewohnt und wir konnten uns kurz wärmen und stärken. Der weitere Abstieg über das Hochtor zurück zu den Langpoltenalmen gestaltete sich ebenfalls recht spannend – steil und bobbahnähnlich. Zurück am Parkplatz war der Tag auch schon wieder vorbei. Trotz der mäßigen Sicht eine recht interessante und abwechslungsreiche Schneeschuhtour.
Gesamtgehzeit ca. 6h / ca. 1000 Hm

Herbsttour Gesäuse

P9071024,1Bilder – Zur diesjährigen 3-Tages-Herbsttour sind bei schönstem Wetter 13 Bergsteiger/innen aufgebrochen um eindrucksvolle Erlebnisse am Berg zu sammeln. Und davon gab es wirklich reichlich. Am ersten Tag versuchten wir uns am Kaiser – Franz – Josef – Klettersteig in der Seemauer am Leopoldsteinersee. Durch seine Länge und direkte Wegführung ein lohnender aber auch fordernder Steig, bei dem der Abstieg auch nicht zu unterschätzen ist. Einige nutzten die Gelegenheit und machten den Roßlochhöhlenklettersteig gleich mit. Von Eisenerz ging es dann ins Gesäuse, wo wir schon beim Anstieg zur Haindlkarhütte die gewaltigen Nordwände vor uns hatten. Die herrliche Abendstimmung auf der Hütte ließ uns schon die Wegführung für den nächsten Tag erahnen, das bei manchen ein unglaubwürdiges “ wia geht des “ auslöste. Am nächsten Morgen gingen wir durch Latschen und immer steiler werdendes Gelände zum Einstieg vom Peternpfad. Ab hier wurden auch die Hände gebraucht. In leichter Kletterei am großgriffigen und festem Fels ging es höher und höher, immer mit Blick in die gewaltigen Nordwände. Die Schlüsselstelle am Peternpfad, der“ Ennstaler Schritt“, eine ausgesetzte Stelle im II Grad, wurde von allen problemlos gemeistert. In der Peternscharte teilten wir uns. Eine Gruppe ging über die Planspitze zur Hesshütte, die andere über den Roßkuppengrat aufs Hochtor und dann zur Hesshütte. Dieser Anstieg auf Hochtor ist ein großartiger alpiner Felsenweg im II Schwierigkeitsgrad mit allem drum und dran – herrliche Wandkletterei – ausgesetzten Grate – Querungen über schmale Bänder und nicht zuletzt beeindruckt die schräge Felsplatte am Dachl. Nach wohlverdienter und ausgiebiger Gipfelrast, perfekte Leistung vom Wolfi unserem Gipfelbierbeauftragten, stiegen wir über den Josefinensteig zu Hesshütte ab. Erleichtert durch die musikalischer Begleitung, denn bei der Hütte spielte die Blasmusikkapelle Admont/Hall. In dieser Stimmung ließen wir diesen genialen Tag auch ausklingen. Am dritten Tag teilten wir uns gleich wieder. Wahlweises Vormittagsprogramm. Besteigung vom Hüttengipfel des Hochzinödel, oder Frühschoppen auf der Hüttenterrasse mit der Blasmusik. Mit den Abstieg durch den sehr schön angelegten Wasserfallweg beendeten wir unser Bergwochenende.
Bei diesem Wetter in dieser Felsenwelt mit solchen Steigen – einfach nur genial!

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Bezirksschitour Riegler Ramitsch

Die heurige Bezirksschitour führte uns auf den Riegler Ra(o)mitsch.- Bilder
Insgesamt 10 Teilnehmer fanden sich in Roßleiten ein um diese „ Schlechtwettertour „ auch einmal bei prächtigen Wetter zu versuchen. Unten eigentlich wenig Schnee, der aber bis oben kräftig zulegte. Durch den oberen steilen Lärchenwald war beim Aufstieg ein Spitzkehrentraining angesagt. Nach ca. 3,5h und 1200Hm genossen wir die Sonne und die Aussicht bei einer ausgiebigen Rast am Felsgipfel des Ramitschrückens. . Die anschließende Abfahrt gestaltete sich recht gelungen. Der obere steile Wald ein Pulvertraum, der untere Teil eine spannende Schussfahrt auf der Forststraße.

Drei Königs Schitour

Drei Könige (Hans, Rudi und Kurt) – Bilder zogen mit ihrem Sternträger Jörg- dieser Mann ragt wirklich in den Himmel – in die Haller Mauern um in zu suchen, den ultimativen Kik, das weisse Glücksgefühl. Anfänglich marschierten sie durch den Regen und stiegen entlang einer Fortstraße immer höher und spurten schließlich einsam bis zu einer tief verschneiten Alm. – Ah die Grabner Alm (1391 m) -Wer da? Na. Niemand zu hören und zu sehen. Nach einiger Zeit öffnete der Sternenträger die Tür zum Stall (Winterlager), da erschien er, aus der Küche luckte er hervor, der Wirt (ausgeschaut hot er wie der erwachsene Jesus). Auch eine Maria hat er gehoabt. Doch die Könige zogen weiter auf der Suche nach dem weissen Glücksgefühl. Nach schwerer Spurarbeit erreichten sie schließlich zwei hohe Tannen am Großboden (1600 m). Das Glücksgefühl stellte sich ein und die Könige hatschten wieder zur Alm zurück. (Zum Foahren war der Schnee zu tief). In der Alm zogen sich die durchnässten Könige um und stärkten sich bei Suppe und Bier. Nach einiger Zeiten kamen noch ein paar junge Hirten/innen (Tourengeher) und gesellten sich zu der besinnlichen Runde. Anschließend versteckte ein König sein Geschenk(Rucksack) und der Sternenträger mit den 2 weiteren Königen suchten und fanden das Geschenk und gruben es wieder aus. Des hot eaner dann aber g´reicht und so zogen sie wieder heim, durch den tiefverschneiten Wald bis zum Regen. Ganz g´reicht hat´s eaner noch nicht, denn so einen feichten Tag läst man am besten natürlich in der Feichthub(Gasthaus)

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Schitour Rote Wand

10 Erwachsene und ein Jugendlicher waren bei dieser ersten Schitour in der heurigen Saison dabei. – Bilder
Bei strahlendem Sonnenschein fuhren wir mit der Standseilbahn auf die Wurzeralm, querten den Teichlboden und stiegen zum Hals auf. Nach einer kurzen steilen Passage erreichten wir den Höhenrücken vom Mitterberg. Von dort aus war der weitere Aufstieg zur Roten Wand schon gut zu sehen. Nach ca. 1,5h erreichten wir den Gipfel – 1872m. Abfahrt in Richtung Dümmler Hütte in den Mausgraben, 100 Hm Gegenanstieg auf den Halskogel und wieder Abfahrt zu den Stubwiesalmen. Die Abfahrten –  eher Herausforderung als Genuss. Diesen holten wir uns beim Abschluss im Berggasthof.
Eine relativ kurze aber lohnende Tour mit schönem Ausblick ins Garstnertal.